Rückruf

Telefonnummer

Angebot anfordern

Mein Wasserspender

H2U - nein, es ist kein Tippfehler. Die Studenten der Hochschule Neu-Ulm haben auch nicht im Chemieunterricht geschlafen. Sie kennen die chemische Formel von Wasser (H2O). Die Studenten aus dem 5. Semester haben sich im Rahmen ihres Kommunikationsprojekts aber ganz bewusst für H2U entschieden und sich dabei auch was gedacht. Es handelt sich um ein Wortspiel aus der Hochschule HNU und Wasser, also H2O. Ziel des H2U Projekts ist es auf den großen Verbrauch von Plastikflaschen und deren Folgen aufmerksam zu machen.

Der soll reduziert werden und das möglichst auch direkt an der Schule. Zukünftig soll dazu an der Hochschule ein leitungsgebundene Wasserspender stehen über den die Studierenden sich eine langlebige Hartplastikflasche füllen. Startschuss des Projekts waren die Nachhaltigkeitstage Ende Juni.

Hier wurde an Infoständen über den Missstand aufgeklärt. Zum Beispiel, dass ca. 10% der jährlichen Plastikproduktion in unseren Ozeanen landet. Eine Hauptrolle in dieser Statistik spielen Plastikflaschen. Sie sinken häufig auf den Meeresgrund und bleiben dort liegen. Nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen landen jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Abfall in den Ozeanen.

Daran möchte der niederländischer Student Boyan Slat etwas ändern. Mit seinem Projekt „The Ocean Cleanup“ möchte er die Weltmeere vom Plastikmüll befreien. Dazu sollen Filteranlagen installiert werden, die das Plastik in den Meeren eintreiben. 2013 startete er eine Spendenaktion und sammelte rund 89.000 US-Dollar um eine erste Machbarkeitsstudie durchzuführen. 2014 wurden erste Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Boyan Slat zeigte, dass keines der von vielen Experten aufgezeigten Probleme unlösbar wäre. Bei den Test sammelte Slat mit seinem Team eine halbe Tonne Plastik vor den Küsten Haiwaiis und testete, was damit gemacht werden kann. Eine Zusammenfassung der Studie findet man hier. Seit Juli 2015 gibt es eine App. Hier können Menschen die mit Booten auf den Ozeanen unterwegs sind Müllmeldungen machen. Und im August startet die größte Ozean Kunststoff-Expedition der Geschichte. 50 Boote werden parallel von Hawaii nach Kalifornien fahren. Es bleibt spannend wie viele Tonnen Müll bei dieser Expedition gesammelt werden.

Auch die Kanadier David Katz und Shaun Frankson möchten den Plastikabfall reduzieren und gründeten die Plastik Bank. Hier soll Plastik einen Wert bekommen und als Währung agieren. Leuchtet ein, denn werthaltiges wirft man nicht so schnell weg. Die Plastikbank wirkt doppelt. Es werden Umweltverschmutzung und Armut bekämpft, denn die „Müllsammler“ die den Abfall an den Abgabestellen abliefern bekommen Hilfe. Getauscht wird beispielsweise gegen Nahrungsmittel aber auch Kleidung oder Geschirr. Damit wird Plastik zur Währung. Für Entwicklungsländer könnte das eine tolle Chance sein.

Vor allem die Verwüstungen der Flüsse und Strände durch Müllansammlungen wollen die Kanadier damit eindämmen. Die Plastik Bank möchte Tauschstellen in Entwicklungsländern einrichten. Das Projekt ist jung und doch hat es bereits große Erfolge erzielt. Mitte 2014 stellten die Kanadier ihr erstes Produkt aus recyceltem Plastik vor. Der Kosmetikhersteller Lush verkaufte einiger seiner Produkte in Flaschen aus recyceltem Plastik. Weitere Unternehmen sollen folgen. Inzwischen werden über 3D-Drucker eigene Produkte aus recyceltem Plastik gefertigt. Sie finalisierten das Pilotprojekt in Peru und bauten das Projekt 2015 auf Haiti aus.

Zwei tolle Projekt die ja vielleicht mal miteinander kooperieren.

Plastikmüll geht uns alle an und das Grundproblem des Meeresmülls können wir nur dadurch lösen, dass wir alle den Verbrauch verringern. Wenn wir den Wert des Plastiks erkennen, werden wir anfangen besser damit umzugehen. Also zurück zu unseren Studenten, danke für eure Öffentlichkeitsarbeit und weiterhin viel Erfolg für euer Projekt. Wir installieren euch gerne den Wasserspender und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Das sagen unsere Kunden

„O'zapft is - Erste Flaschen wurden gefüllt, lecker Wasser, vielen Dank! Das Projekt passt gut zu unserer Umweltschule und unterstützt unseren nachhaltigen Gedanken im Umgang mit Ressourcen.“

Michael Nagel, Studiendirektor Berufsbildenden Schulen - Uelzen

„Bei uns ist der Wasserspender an der Schule nicht mehr wegzudenken. Insgesamt wurden im letzten Jahr 16200 Liter Wasser am Wasserspender gezapft. Das entspricht im Mittel 90 Litern pro Schultag“

Dr. Daniel Schaarschmidt-Kiener , Schülervater und Vertreter des Solidarfonds an der Waldorfschule Wahlwies aus Stockach

Ich schätze die Zusammenarbeit mit mein-wasserspender sehr. Wir sind überzeugt vom Konzept und unterstützen jährlich zwei Schulen mit einem Wasserspender

Herr Geske, Technischer Leiter der Stadtwerke Memmingen

Zum Seitenanfang