TEILEN LEICHT GEMACHT – DIE FRANGART MATTHIAS & CO GMBH SPENDET AN DEUTSCHLANDS GRÖßTE HILFSORGANISATION

Freudestrahlende nehmen die Mitarbeiter der Homburger Tafel am 07. Juli den Wasserspender der Frangart Matthias & Co. GmbH entgegen. „Mit dieser Spende ermöglichen wir in Homburg unseren Mitarbeitern und den Gästen die zur Tafel kommen, einen stets frischen und kühlen Wassergenuss an“, freut sich Herr Roland Best, Vorsitzender der Homburger Tafel.

Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. sieht in seinem Bestehen die Möglichkeit, den Mangel an Nahrung durch den Überfluss an Lebensmitteln zu decken, der auch heutzutage vielen Menschen wiederfährt. Die Tafel trägt dazu bei, dass qualitativ einwandfreie Lebensmittel unter den Bedürftigen verteilt werden, statt auf dem Müll zu landen. Die Tafeln in Deutschland sind im Bundesverband der deutschen Tafeln organisiert und in der Regel auf der kommunalen Ebene aktiv. So auch die Tafel im Stadtgebiet Homburg.


Die Tafel in Homburg engagiert sich mit Ihrem Vorhaben für Obdachlose, Wohnungslose, Menschen in Krisensituationen und Menschen mit geringem Einkommen. Mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern versorgen sie die Bedürftigen vor Ort. Die ehrenamtlichen Helfer teilen ihre Freizeit und Kreativität für einen guten Zweck. Ein Lächeln, nette Worte, freundliche Gespräche – diese Eigenschaften geben Mut und Kraft. Sie möchten Menschen in Notlagen helfen und beistehen, damit diese Zeit besser überstanden wird. Sie schenken den Menschen dort Motivation für ihre Zukunft.

Viele regionale Unternehmen unterstützen das Vorhaben der Homburger Tafel, dazu zählen zahlreiche Bäckereien, Handwerksbetriebe, Beratungsunternehmen und Supermarktketten, die Lebensmittel spenden.

Warum sind Einrichtungen wie der Tafel e.V. notwendig und wichtig? In Deutschland werden täglich mehrere Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Grund dafür sind unter anderem im Überfluss vorhandene Lebensmittelprodukte in den Supermärkten, die keine oder zu wenig Abnehmer finden. Die Überproduktion hat zur Folge, dass genießbare und einwandfreie Nahrungsmittel unbedacht im Müll landen.

Nun wissen wir, dass Lebensmittel im Übermaß vorhanden sind. Doch weshalb, gibt es dann hungernde Menschen? Ganz einfach – trotz dessen, dass Deutschland in Europa an der Spitze der Wirtschaft und Industrialisierung führt, können sich nicht alle Menschen ausreichend mit Lebensmittel versorgen. Ihr Einkommen ist zu gering und die Preise für den Lebensunterhalt steigen ständig. Ein Sechstel der deutschen Bevölkerung liegt unter der Armutsgrenze. Von der Armut betroffen sind überwiegend Kinder und Jugendliche sowie Alleinerziehende und Arbeitslose.

Die Hilfsorganisation „Die Tafel“, sieht eine Möglichkeit, die Armut etwas einzugrenzen, in dem sie die übermäßig vorhandenen Lebensmittel aus den Supermärkten gerecht unter den Hilfsbedürftigen aufteilt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafel bestehen aus Pensionären, Schülern, Hausfrauen und -männern, Arbeitenden oder Arbeitslosen. Ihre Aufgabe ist es, die gesammelten, überschüssigen Lebensmittel an die Hilfsbedürftigen weiter zu geben. Dies geschieht unentgeltlich oder zu einem symbolischen Betrag. Mit ihren 60.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gelten die Tafeln in Deutschland als eine der größten sozialen Bewegungen der heutigen Zeit. Darunter sind zahlreiche Arbeitslose, Alleinerziehende, Geringverdiener, Jugendliche, kinderreiche Familien und Rentner.

Mensch und Umwelt profitieren von dem einfachen Konzept der Tafel: Es soll nachhaltig, wirtschaftlich gehandelt und gleichzeitig die Verschwendung an knappen Ressourcen eingeschränkt werden. Das simple Konzept wird von einem einprägsamen Leitfaden geschmückt, dem Motto, der Tafeln: „Jeder gibt, was er kann“.

Lebensmittel kann man mit seinen Mitmenschen teilen. Auch Wasser ist ein Lebensmittel und lässt sich „teilen“! Mit Hilfe leitungsgebundener Systeme sind wir in der Lage den Rohstoff Wasser ökologischer zu nutzen. Lange Transportwege entfallen komplett, wenn wir das regionale Wasser nutzen. Frisch aufbereitet und auf Wunsch mit Kohlensäure versetzt animieren Wasserspender den Einzelnen mehr zu trinken. Lästiges Kistenschleppen und Lagern entfallen. Immer mehr Einrichtungen nutzen die wirtschaftlich vorteilhafte Lösung für sich und ihre Mitarbeiter, Patienten, Bewohner, Schüler, und viele mehr. Stellen Kommunen über öffentliche Gebäude ihren Bürgern Trinkwasser gratis zur Nutzung zur Verfügung, bekommt das Konzept auch einen sozialen Charakter.

Ganz nach dem Leitfaden der Tafel „Jeder gibt, was er kann“, sehen wir mit unserer Spende die Chance, die Homburger Tafel in ihrem Vorhaben zu unterstützen und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu fördern.

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